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Probleme mit der Finanz bei Mr. Green

Der schwedische Glücksspielkonzern Mr. Green steht im Steuerstreit mit Österreich und will dort keine Abgaben mehr an das Finanzamt leisten. Das Finanzamt will dem Konzern das Anbieten von Glücksspielen untersagen.

Steuerstreit zwischen Mr. Green und Österreich

In Österreich hat Mr. Green Probleme mit den Finanzen. Früher zahlte Mr. Green Steuern in Österreich, doch jetzt wurden die Zahlungen eingestellt. Die Art und Weise der Anwendung der Steuern hält Mr. Green für verfassungswidrig, daher wurden die Steuerzahlungen in Österreich eingestellt.

Schwierigkeiten mit den Gesetzen

Die rechtliche Situation im Online-Glücksspielbereich in Österreich ist kompliziert, das Finanzministerium ist der Meinung, dass nur der Casinos-Austria-Konzern berechtigt ist, Online-Glücksspiele anzubieten und dass andere Anbieter illegal sind. Private Anbieter glauben jedoch, dass sie mit einer Lizenz aus einem EU-Staat Glücksspiele online anbieten dürfen. Das Finanzministerium beruft sich auf rechtliche Regelungen für Werbeformen.

Werbung wird bestraft

Das österreichische Finanzministerium bestraft bereits seit einigen Monaten Medien für die Werbung von Online-Glücksspielen, dabei liegt der Strafrahmen bei 22.000 Euro. Probleme treten bei

  • legalen Sportwetten
  • Gratisspielen

auf. Auf seiner österreichischen Seite hat Mr. Green nur Gratisspiele angeboten, doch ist es für Spieler aus Österreich möglich, auf der internationalen Seite um Geld zu spielen. Das österreichische Finanzministerium behält Internet-Glücksspiele nur dem Casinos-Austria-Konzern vor, doch nimmt es von vermeintlich illegalen Online-Anbietern Geld ein.

Abgabe für Glücksspiele

Viele Betreiber von Glücksspielen zahlen in Österreich Steuern, die Glücksspielabgabe liegt bei 40 Prozent der Spieleinnnahmen. Spielt ein Spieler auf österreichischem Territorium, muss er diese Abgabe zahlen. Es ist allerdings für die Anbieter schwer nachprüfbar, wo sich die Spieler in Wirklichkeit aufhalten. Mr. Green hat in der Zeit von Januar 2011 bis August 2014 insgesamt 86,7 Millionen schwedische Kronen, das sind 9 Millionen Euro, an Steuern an den österreichischen Fiskus gezahlt.

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